Samstag, 07 Dezember 2019

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Aus dem Tagebuch einer Mentorin

 

2. Mentorstunde

Heute hat Katharina schon auf mich gewartet. Ich hatte eine große Thermoskanne Hagebuttentee mitgebracht und der hat auch ihr geschmeckt! Ich habe ihr dann wieder drei Geschichten aus „Ich, Klara u. die Tiere“ vorgelesen und wir hatten viel Spaß mit den lustigen Streichen der beiden Geschwister. Ich glaube, das ist ganz gut, wenn ich ihr zuerst was vorlese, dann kann sie sich ein bisschen entspannen, denn sie hat ja immerhin schon 5 Stunden Schulunterricht hinter sich! Anschließend hat dann Katharina gelesen und ich konnte ihr einige Tipps dazu geben, aber wie schon gesagt, liest sie nicht schlecht für ihr Alter. Im Deutsch-Übungsbuch haben wir Konsonanten und Doppelkonsonanten in einer Seite Text ergänzt und das macht sie sehr gut, so dass ich sie oft loben konnte. Dann war zum Abschluss wieder ein Pop-up Buch dran: Titel: Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab? Das ihr wieder sehr gefallen hat! Die Stunde verging wieder wie im Flug. Ach, nicht zu vergessen: Ich habe ihr auch ein Foto von unserer ersten Stunde geschenkt, das kann sie jetzt zu Hause zeigen. Ich habe das Gefühl, dass dieses Mentorjahr für uns beide ein schönes Jahr wird!

3. Mentorstunde

 Wir haben jetzt schon einen festen Ablauf unserer Stunde:

Erst lese ich vor, dann liest Katharina, danach eine Seite aus dem Deutschbuch und zum Abschluss das Pop-up-Buch:“Ich hab dich lieb mein Schmusebär“. Die Geschichte vom kleinen Eisbären Silver und seiner Mama. Ich habe ja auch wirklich ein liebes Mentorkind bekommen.

4. Mentorstunde

Heute habe ich wieder 2 Geschichten aus „Ich und Klara und die Tiere gelesen und wie mussten beide viel lachen über die lustigen Streiche der Geschwister. Dann war Katharina dran. Sie hat 3 Seiten gelesen und das schon ziemlich flott! - Man kann jetzt schon merken, wie sie sich bemüht, - so wie ich es ihr vormache – mit ihrer Stimme zu spielen und Farbe in ihr Lesen zu bringen. - Darüber freue ich mich sehr! In Deutsch haben wir uns „m oder mm“ vorgenommen. Das schaffte sie fast fehlerfrei! Da konnte ich sie gleich nochmal loben. Da wir noch Zeit hatten, erzählte ich ihr die Geschichte von „meinem Eichkätzchen“ dazu muss ich nächstes Mal mein Fotoalbum mitbringen, das habe ich versprochen. Als Pop-up-Buch hatte ich dieses mal das vom Regenwald mitgebracht, weil sie ja Tiere so gerne hat. Auch hier gibt es spielerisch viel zu lernen und zu erfahren. Wieder verging die Zeit viel zu schnell und beide freuen wir uns aufs nächste Mal!

5. Mentorstunde

Aus „Ich und Klara und die Tiere“ habe ich die Geschichte: „Der befreite Hund“  gelesen. Katharina las ihre Geschichte „Elefanten wissen was sie wollen“ zu Ende. Und ich konnte sie nur loben, weil sie es so gut macht. In unserem „kleinen Deutschunterricht“ war r und rr dran, was sie wieder ohne Fehler schaffte. Als Pop-up-Buch hatte ich dieses mal „Gefährliche Tiere“ dabei und auch Katharina war davon angetan wie alle Kinder, denen ich dieses Buch schon gezeigt hatte. Wenn plötzlich die Königskobra sich aus den Buchseiten aufrichtet, das ist schon beeindruckend! Zum Schluss schauten wir noch das  versprochene Fotoalbum an. amüsiert und auch das Foto vom Eichkätzchen war dabei.

6. Mentorstunde

Wir haben erst mal unseren Tee getrunken und ein bisschen „geratscht“. Ich habe ihr eine neue Geschichte von „Ich und Klara und die Tiere“ vorgelesen. Sie hieß: Der Zoobesuch. War wieder sehr lustig. Katharina fing in ihrem Buch eine neue Geschichte an: „Tiger und Leo“ - gleich 5 Seiten! Sie macht wirklich gute Fortschritte! Auch in Deutsch - wir sind immer noch bei den Konsonanten. Flott geht es weiter und es sind nur wenige Wörter, wo sie eine kleine Unsicherheit hat. Wir sagen das Wort dann laut: z.B. Schleppkahn..... klar: mit zwei p ! bzw Schlips – mit einem p ! Wenn sie ein Wort nicht kennt wie zum Beispiel „Talg“ kann ich ihr gleich immer ein bisschen was erklären. Das macht mir Freude! Da weiß man doch endlich mal, wozu man soviel in seinem Leben an Wissen angehäuft hat und es ist nicht alles umsonst! Als Pop-up-Buch hatte ich diesmal :“Iglu, Haus und Zelt“ dabei, da sieht man wie die verschiedenen Menschen auf der Welt auch in verschiedenen  „Behausungen“ wohnen. So lernt man spielerisch wieder was Interessantes dazu. Katharina hat es sehr gut gefallen und sie ist schon gespannt was ich nächstes Mal für eins mitbringe. Mittags fing es an zu schneien! Ja nun kommt der Winter, mal schauen wie er heuer wird!

7. Mentorstunde

 Unsere Stunde verlief im nun schon liebgewordenen Modus. Erst Tee, dann habe ich 2 Geschichten aus „ Ich und Klara und die Tiere“ gelesen und dann war Katharina mit dem 2.Teil ihrer Geschichte „Tiger und Leo“ dran und gleich begann sie eine neue: „Wer kümmert sich um Kalif?“ - Davon hat sie 5 Seiten gelesen und es ist eine Freude zu spüren wie flott sie jetzt schon liest. Nur selten muss ich sie mal verbessern. Aber das sind oft wirklich schwierige Wörter, die sie noch nicht kennt. Ich bin so stolz auf sie! Auch in Deutsch hatten wir dieses mal schon eine ganz schwierige Aufgabe zu lösen! Zum guten Schluss, habe ich als Pop-up-Buch das „Puppenhaus“ mitgebracht das ausgeklappt 1.40 m lang ist, und eine „Replik“ eines Spielbuches von 1847 ist. Da konnte Katharina mal sehen, wie sich die Kinder vor ca. 150 Jahren beschäftigt haben. Wie immer war unsere Stunde viel zu schnell zu Ende.

8. Mentorstunde

Heute habe ich Katharina die schöne Weihnachtsgeschichte „In allen Nächten fiel Schnee“  vorgelesen. Da hat sie gestaunt, denn so viel Schnee wie in Schweden gibt es bei uns nicht. Sie selber las dann ihre Geschichte: „Wer kümmert sich um Kalif“ fertig und ich konnte mich wieder freuen, wie gut es bei ihr schon geht. - Sie erzählte mir, dass sie heute noch üben muss, weil sie morgen ein Diktat schreiben. Da habe ich vorgeschlagen, doch auch gleich eines zu versuchen. Das Angebot hat sie gerne angenommen, und in unserem Deutschbuch sind ja auch Diktate zum Üben drin. In einer halben Seite – sie schreibt ja sehr klein und zierlich – hatte sie nur einen Fehler und ich sagte ihr, dass sie da gar keine Angst zu haben braucht. Als Pop-up-Buch hatte ich das „Puppenhaus“ dabei, da hat Katharina gestaunt.Ich habe ihr dann erzählt, wie oder mit was früher die Kinder so gespielt hatten. Davon hatte sie keine Ahnung. Das macht mir besonders viel Freude, wenn ich etwas erzählen kann, das Kinder zum Staunen bringt, wenn man ihnen „das Fenster zu anderen Welten öffnen“ kann! - Zum Schluss machten wir noch einige Übungen im „Minuten Trainer-Block“, in dem immer kurze Denksportaufgaben zu lösen sind, und man dann auf der Rückseite die Lösung erfährt, und gleich ein paar Grammatik-Regeln erklärt bekommt. Das ist auch für mich wieder eine kleine Auffrischung!

9. Mentorstunde

Dieses mal brachte ich eine Weihnachtsgeschichte mit, die zugleich ein Pop-up-Buch ist. Sie heißt: „Die Weihnachtsmaus“ und ist eine lustige Geschichte bei der auf jeder Seite ein „Vexierbild“ zum Drehen oder Ziehen ist. Das hat Katharina natürlich wieder besonders gut gefallen, weil sie ja Tiere sehr liebt. - Sie las dann die Geschichte vom „Fliegenfreund“ und ich bin ganz gerührt, wie sie es jetzt schon immer mehr versucht, den verschiedenen Personen eine unterschiedliche Stimme zu geben, halt so, wie ich ihr das vormache. In Deutsch waren Wörter mit z - tz dran und das Substantiv zu einem Verb bilden, z.B. scherzen - der Scherz. Das löste Katharina sehr gut, nachdem sie es begriffen hatte. Zum Schluss noch ein paar Übungen mit dem Minuten-Trainer und schon war die Zeit wieder vorbei. Ich habe Katharina eine besonders schöne Weihnachtsgeschichte versprochen und da es dann das letzte Mal vor den Weihnachtsferien ist, werde ich ihr auch noch ein kleines Geschenk mitbringen – natürlich ein Buch.

10. Mentorstunde

Ja, das versprochene Buch hieß: „Holly und Ivy.“ Es ist ein Weihnachtsbuch mit wirklich zauberhaften Bildern, für das die ganze Stunde draufging, aber sehr zur Freude von Katharina. Ich hatte auch eine Kerze,Tee und Weihnachtsplätzchen dabei, so dass eine wirkliche Vorweihnachtsstimmung bei uns beiden aufkam. Zum Schluss gab ich Katharina noch ein Weihnachtsgeschenk, das sie aber erst am Hl. Abend auspacken darf.

Wir sehen uns wieder im Neuen Jahr.

11. Mentorstunde

Katharinas Lehrerin hatte mir erzählt, dass Katharina gleich nach der letzten Schulstunde schon voller Eifer bei ihr vorne den Schlüssel für unser kleines Zimmer abholt, und dass man merkt, wie sehr sie sich auf die Stunde mit mir freut! - was will man mehr! Ist das nicht der schönste Dank? Ich war sehr gerührt, muss ich ehrlich sagen. Doch nun zu unserer ersten Stunde im neuen Jahr: Jetzt lächelt mir Katharina immer schon entgegen, wenn ich komme. Zuerst plauderten wir ein bisschen über Weihnachten und was das Christkind gebracht hat und so. Über das Buch das ich ihr geschenkt habe, hat sie nichts gesagt. Ich nehme es ihr auch nicht weiter übel. Kinder vergessen schnell, und ich denke doch, dass sie sich darüber gefreut hat. Ja, dann las ich aus dem „Ich und Klara und die Tiere“ die Geschichte von der „Teekanne“ vor, wobei wir beide wieder viel lachen mussten über die lustigen Streiche. Katharina las dann die Geschichte von „Grizzly's neuem Zweibeiner“ zu Ende, und damit sind wir nun auch mit diesem ersten Lesebuch von Cornelia Funke fertig. Unser nächstes Buch heißt „Wer streichelt denn auch Elefanten?“ Die erste Geschichte heißt: „Eine Klemm- Geschichte“. Die ist natürlich auch wieder sehr lustig! Ich weiß aus meiner Erfahrung, dass Kinder lustige Geschichten mögen und auch für mich ist es einfach nur schön, wenn man zusammen mit jemand lachen kann! In unserer Deutschübung kam dran: Ergänze z oder tz und finde ein Adjektiv zum Hauptwort. z.B. Der Witz- witzig usw. Mit nur einem Fehler löste Katharina auch das wieder sehr gut. Dann kam das Pop-up-Buch: „Das Haus von Katz und Maus“, das wieder sehr auf ihrer Linie lag. Noch hatten wir etwas Zeit und da hat sie noch 5 Blockseiten des kleinen „Minuten-Trainers“ gelöst. Dann tranken wir unseren Tee aus.

12. Mentorstunde

Vorlesegeschichte: „Die aufgefressenen Strohhüte“ Katharina las weiter bei ihrer „Klemmgeschichte“ viereinhalb Seiten! Ihr Lesen wird immer besser! Ich musste sie wirklich loben! Dann haben wir uns heute mal in Deutsch einen Spaß gemacht! Wir haben zusammen einen Abschnitt des Dialekt-Artikels „Der Hofer Spaziergänger“ aus der Frankenpost gelesen, und als Diktat geschrieben. Ich im Hofer Dialekt und Katharina musste in Schriftdeutsch sozusagen übersetzen! Das war vielleicht eine Gaudi! So konnte ich ihr erklären, wie schwer sich ein Kind, das nur mit Dialekt aufwächst, dann in der Schule tut! In dem Artikel kam auch das Wort Zerberus vor und nachdem ich mich zu Hause in meinem Fremdwörterbuch schlau gemacht hatte, konnte ich ihr ein bisschen was über die Griechische Sagenwelt erzählen. Ich riet ihr, sich mal so ein Buch zu wünschen und immer wenn ihr ein Wort unter kommt, das sie nicht kennt, dann soll sie nach schauen was es bedeutet und so wird man ja auch ein bisschen klüger! Als Pop-up-Buch hatte ich „Monster-Party“ dabei, das passt doch in die kommende Faschingszeit und schon war unsere Stunde um. Nun freuen wir uns beide wieder auf die nächste!

13. Mentorstunde

Ich habe Katharina aus „Ich und Klara und die Tiere“ die Geschichte „Vergebliche Mühe“ vorgelesen. Sie hat die „Klemmgeschichte“ fertig gelesen. In Deutsch haben wir uns mit „s – ss – ß“ beschäftigt. Pop-up: „Gefährliche Tiere“ sonst war alles wie immer, keine Probleme.

14.Mentorstunde

Heute habe ich von der Klassenlehrerin erfahren, dass Katharina Probleme hätte, den Inhalt von Gelesenem wieder zu geben. Na, dann wollen wir das in Zukunft doch vermehrt üben! Ich habe dann wieder eine „Ich und Klara-Geschichte“ gelesen die hieß: „Die Reitdecke“. Da haben wir das dann gleich geübt. Ich sagte Katharina, dass sie zuerst mal versuchen soll heraus zu bekommen was das Wichtigste in der Geschichte wäre und das in ein paar Sätzen zu sagen. Dann kommt vorne noch ein Anfang dazu und am Schluss das Ende in dem man darlegt, was der Sinn der Geschichte ist, was sie uns sagen will. Ja, das werden wir nun möglichst immer so machen. Das ist durch Übung alles zu lernen und ich werde ihr dabei helfen, so gut ich es kann! Sie las dann die 2. Geschichte aus „Wer streichelt schon auch Elefanten?“. Die hieß: „Eine Malgeschichte“. Danach in Deutsch eine Lektion aus dem Übungsbuch, anschließend ein Kapitel im Minutentrainer und dann war das Pop-up-Buch: "Paul hat Geburtstag“ dran. Und schon war die Zeit wieder um.

15. Mentorstunde

Ich lese wieder aus „Ich und Klara und die Tiere“ die Geschichte: „Das Katz- und Mausspiel“. Katharina liest „Eine Malgeschichte“ zweieinhalb Seiten. In Deutsch wieder eine Lektion aus dem Übungsbuch. Anschließend haben wir über den Inhalt der „Malgeschichte“ gesprochen. Pop-up: „Adelbert lernt spuken“, dann noch 3 Kapitel im Minutentrainer.

16. Mentorstunde

Ich lese aus „Ich und Klara und die Tiere“ die Geschichte: „Die Sparschweine“ und Katharina liest die „Malgeschichte“ fertig. In Deutsch brachte ich verschiedene Zeitungsartikel mit, die wir zusammen bestimmten, z.B. Kommentare, Sportberichte, Anzeigen, Kolumnen usw. Und weil die Faschingsferien bevor standen, hatte ich das Pop-up-Buch „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ mitgebracht, dabei mussten wir natürlich beide die verschiedenen Strophen singen, und wir hatten wieder mal viel Spaß!

17. Mentorstunde

Ich lese: „Eine Glocke für Kasimir“. Katharina liest aus dem neuen Buch das ich mitgebracht habe. Es heißt: „Mein großes Buch der Tiergeschichten“ die erste Geschichte: „Ein Halsband für Karamell“ Das hat ihr sehr gefallen, weil so viele schöne Bilder drin sind. In Deutsch machten wir ein kleines Diktat, „Die Katze an der Ecke“. Katharina schreibt ziemlich schnell, und hatte 3 kleine Fehler. Das müssen wir auch noch üben. Dann kam noch ein Knüller: Mein allerneustes Pop-up-Buch: “Die Welt der Feen und Zauberwesen“ Ja, das ist so schön, dass man es kaum beschreiben kann, man muss es einfach gesehen haben! Wie immer verging die Zeit wie im Flug.

ausgefallen...

Ich hatte Pech! Wegen Stundenausfall hatten die Kinder früher Unterrichtsende, und ich war leider umsonst gekommen. Schade, dass Katharina oder ihre Mutter mich nicht angerufen haben. - Damit muss man halt leben,

18. Mentorstunde

 So ein Glück – Heute war Katharina wieder da! Sie hatte meine Telefonnummer nicht mehr gefunden. Ihre wusste sie leider nicht auswendig. Sie will sie beim nächsten Mal mitbringen. Ich habe dann dieses Mal schon die vorletzte Geschichte aus „Ich und Klara und die Tiere“ gelesen, sie hieß: „Schnuffis Krankheit“. Katharina las dann aus dem Tiergeschichten-Buch “Auf dem Ponyhof“. Leider ist ihre Stimme noch von einer Erkältung angekratzt, so dass ich sie bald abgelöst habe. In Deutsch machten wir die zweite Hälfte des Diktats, aber dieses mal leider 7 Fehler. Da war sie natürlich etwas traurig, aber ich sagte ihr: Das ist doch nur eine Übung, und dass man am besten aus seinen Fehlern lernt! In der nächsten  Stunde werden wir es noch einmal durchlesen, dann soll sie es nacherzählen, um zu sehen, ob sie den Text verstanden hat und ich denke, wenn wir es dann noch einmal schreiben, werden es weniger Fehler sein. Anschließend das Pop-up-Buch: „Zauberklang der Meere“. Das war wieder etwas ganz Besonderes, denn wenn man da die Seiten aufschlägt, kann man die wundervollen Klänge verschiedener Meerestiere hören: Delphine, Möwen, und viele mehr, aber am schönsten sind die „Walgesänge“. Da meint man wirklich man ist am und im Meer! Ja, wie im Flug verging die Zeit, noch eine Mentorstunde, dann sind schon die Osterferien!

19. Mentorstunde

Heute war von mir aus die letzte „Ich und Klara-Geschichte“ dran, nächstes Mal gibt's was Neues! Katharina las aus den „Tiergeschichten“: Mulle und ihre Kinder. Eine Katzengeschichte. Das gefiel ihr ganz besonders. In Deutsch war heute mal ein Diktat dran und dann sollte sie versuchen, den Inhalt nachzuerzählen, weil sie das ja nicht so gut kann. Um ihr aber da zu helfen, bräuchten wir einfach mehr Zeit. Zum Schluss unser Pop-up-Buch: Die Häschenschule. Das passte gut, weil ja Ostern vor der Türe steht.

20. Mentorstunde

Auf ein Neues! Und zwar ein neues Buch zum Vorlesen. Es heißt: „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ Es ist aus meiner Jugendzeit und hat mich damals sehr bewegt, und ich hoffe sehr, dass es Katharina genau so gefällt wie mir! Ich werde es einfach versuchen. also heute das erste Kapitel, „Eine Schreckensnacht“. Katharina liest die Fortsetzung der Geschichte: „Mulle und ihre Kinder“. Deutsch eine Übung zu s-Lauten am Wortende oder vor Konsonant. - Dann das Pop-up-Buch: „Ein roter Punkt“. Das ist eines meiner kunstvollen Pop-up's und Katharina hat nur noch gestaunt!

21. Mentorstunde

Ich habe aus unserem neuen Buch, „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ das 2.Kapitel vorgelesen. Danach las Katharina aus den Tiergeschichten „Der geschenkte Hase“. Sie liest schön und gut. In Deutsch war eine Übung aus unserem Buch dran. Als Pop-up-Buch hatte ich „Die blaue 2“ dabei, was ihr viel Spaß machte. 

22. Mentorstunde

Ich lese das 3. Kapitel. aus „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ Katharina sagt, dass ihr das Buch gefällt, und da bin ich doch sehr froh, weil sie es von sich aus, selber gesagt hat. Sie liest dann weiter mit ihrer Geschichte „Der geschenkte Hase“. In Deutsch eine Übung zu Doppelvokal ee. Das Pop-up-Buch hieß: „600 schwarze Punkte“.

23. Mentorstunde

Das heutige Kapitel heißt: „Eine neue Heimat“. Katharina liest ihre Hasen-Geschichte zu Ende. In der Übung in Deutsch muss sie Fragen beantworten und dabei aus einem „Wörtertopf“ das richtige Wort finden. Das Pop-up-Buch heißt: „How many?“ und  „Marienkäfer flieg“. Katharina hat es wieder gut gefallen.

24. Mentorstunde

Ich habe heute wieder aus meinem Buch vorgelesen. Das Kapitel hieß: „Im neuen Heim“ und Katharina las weiter in ihrer Geschichte von dem Meerschweinchen bis S.133. Während wir lesen, versuche ich immer wieder Katharina Begriffe zu erklären, die sie nicht kennt, zum Beispiel: Lorbeerblatt, - wie es aussieht, dass man es zum Würzen von Speisen benutzt, dass man früher Helden damit bekränzte und auch noch heute z.B. Boxer, Radfahrer usw. einen Lorbeerkranz bei einem Sieg bekommen. Als Deutschübung musste  sie in einem Text Fehler finden und dann die Wörter richtig aufschreiben. Hier machte sie nur einen Fehler. Ja und als Pop-up-Buch hatte ich heute das von der Ballerina und wie es in einem Theater vor und hinter den Kulissen zugeht dabei. Dabei kam heraus, dass Katharina noch nie in einem Theater war, nicht mal bei einem „Tag der offenen Tür“ im schönen Hofer Theater. Wie schade! Gerne würde ich sie einmal mitnehmen, aber das würde wohl den Rahmen sprengen. Das muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Jetzt kommen ja erst mal die Pfingstferien: vom 2.6. - 13. 6.

25. Mentorstunde

Heute heißt das neue Kapitel aus dem Buch „Weißt du wie viel Sternlein stehen“: „Mutterleid“ - ein trauriges Kapitel, aber ich denke , es ist für Kinder auch einmal wichtig zu hören, was eine Mutter empfindet, die ein Kind verliert. Ich muss beim Lesen dieses Buches aus meiner Jugendzeit feststellen, dass es wieder genauso spannend ist wie damals, wenn gleich an manchen Stellen der Stil doch etwas altmodisch ist. Katharina las dann die Geschichte vom Meerschweinchen zu Ende. In Deutsch musste sie aus einer Wortsammlung die passenden Begriffe in einen Lückentext eintragen, was sie schnell und ohne Fehler löste. Bei uns war jetzt das Pop-up-Buch von den Urzeitriesen dran. Über 35 auffaltbare Tiere die man heraus klappen kann, aus einem 6 cm! dicken ganz neuem Buch -mein 4. aus dieser Reihe! Katharina war schwer begeistert. Und – schwups - die Stunde war wieder um. Ja, dann habe ich ihr noch einen Brief an ihre Mama mitgegeben, denn ich möchte gerne mit Katharina ins Hofer Theater gehen. Und dazu brauche ich natürlich die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten. Es läuft nämlich zur Zeit dort eine Vorstellung des Kindertheaters und ich stelle mir vor, dass das ein schöner Abschluss unseres Mentor-Jahres wäre.

26. Mentorstunde

Heute ist das Kapitel „In Dernburg“ dran und Katharina liest „Piek das Igelkind“ aus dem „Großen Buch der Tiergeschichten“. Ich bin so froh, dass ich dieses Buch nicht weggegeben habe. Es ist ideal für Tierfreunde. In Deutsch: Wörter mit: i-ie-ih-ieh. Als Pop-up hatte ich: Eine kurze Geschichte der Welt. Hier erfährt man einiges über die Entstehung derselben und zwar auf lustige Art und Weise. Wir hatten auf alle Fälle viel Spaß dabei.

27. Mentorstunde

Katharinas Mama hat mich an gerufen. Ja! - Sie darf ins Theater mitgehen! Nun darauf freuen wir uns beide! Das wird ein schöner Abschluss unseres „Mentorjahres“! Ich habe dann das nächste Kapitel in unserem Buch gelesen, es hieß: „Ich komme vom Gebirge her...“ Katharina hat ihre Igelgeschichte fertig gelesen. Deutsch: Hier musste sie Textlücken mit einem passenden Pronomen ergänzen ( ihn, ihr, ihm) Mit ein bisschen Hilfe hat sie auch das geschafft. Als Pop-up-Buch hatte ich das Dinosaurier-Buch dabei. Das ist interessant und lehrreich und außerdem glaube ich, gibt es keine Kinder (und auch kaum Erwachsene) die Dinos nicht mögen. - Und wieder war die Stunde um.

28. Mentorstunde

In meinem Buch ist heute das Kapitel: „Ein Wiedersehen“ dran, und Katharina liest „Der Wellensittich“. - Ja, leider geht es ihr in der Schule in Deutsch gar nicht so gut. Besonders die Diktate machen ihr nach wie vor zu schaffen. Sie hat sogar Angst, die Klasse nicht zu schaffen. Das kann ich mir so gar nicht vorstellen, und ich sagte ihr dazu meine Meinung. Nun weiß ich ja nicht, wie groß die Anforderungen heutzutage sind, aber das würde auch zu weit führen. Ich habe ihr wieder Mut gemacht und sagte ihr, dass sie es halt wieder so machen soll wie am Anfang, wenn sie bei einem Wort Probleme hat. Da soll sie es sich ganz leise selber vor sagen, damit sie wieder erkennt, ob das Wort mit -ie, h, oder Doppelkonsonant geschrieben wird. Und dann einfach viel Lesen, denn so prägen sich die schwierigen Worte besser ein. In Deutsch: diesmal auch mit 3 Fehlern bei Wörten mit Dehnungs -h. An was liegt das bloß, dass sie im Lauf des Jahres schlechter wird? - Unser Pop-up-Buch hieß diesmal “Tempo“. Das ist so eine Art Bewegungsbuch, schwer zu beschreiben, aber sehr faszinierend! - Ja, dann haben wir über den morgigen Theaterbesuch geredet. Ich hole sie ja ab und bringe sie wieder heim. Sie freut sich schon sehr drauf und ich ebenfalls, und da wollen wir die Schule einfach mal vergessen.

Der Theaterbesuch

Ich holte Katharina um 17 Uhr ab.

Das Stück bestand aus zwei Teilen: „ Das Zauberwort“ und „Ali Baba und die Räuber“ Wir mussten uns in die 3. Reihe setzen, weil die vorderen für die Kleinen reserviert waren. Das erste Stück war ein Handpuppenspiel nach dem Märchen vom Kalif Storch. Es hat uns  beiden gefallen und wir spendeten reichlich Beifall. Dann war Pause. Das zweite Stück war ein Kinderballett mit tollen Kostümen. Hier las ein Junge immer zwischen den einzelnen Szenen das Märchen vor, mit einer gut verständlichen Stimme. Es war super und ich konnte Katharinas Augen leuchten sehen und das war das Schönste für mich. Sie sagte es mir auch, dass es ihr sehr gefallen hat und bedankte sich bei mir. Ich denke, es war ein schöner Abend, genau so, wie ich es mir ausgemalt hatte!

29. Mentorstunde

Das heutige Kapitel heißt wie der Buchtitel: „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“ und jetzt wird es schon sehr spannend, weil unsere kleine Heldin anfängt, sich an Bruchteile aus ihrem Leben vor dem Unfall zu erinnern. - Katharina las ihre Geschichte vom Wellensittich fertig und in Deutsch eine Übung zum Dehnungs-h, z.B. wie schreibt man „wählen“ und wie heißt das Hauptwort dazu: „Wahl“  Mit zwei Fehlern schaffte sie diese Seite. Dann gab es noch ein Pop-up- Buch.

30. Mentorstunde

Heute ist die vorletzte Stunde und da habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen. Ich habe eine Riesentasche voller Bücher mitgebracht, die ich gerade noch schleppen konnte! Ich wollte Katharina mal zeigen, was es für verschiedene und seltsame Bücher gibt. Dazu habe ich aus meiner Büchersammlung einige besondere Exemplare ausgewählt: Bücher mit Goldschnitt, wunderschönen Illustrationen, chinesische Gedichte auf reinem Büttenpapier, mit Leinen gebundene, uralte Schullesebücher, historische Kostümbücher, Fotobücher von Theaterstücken, Gedichte mit Scherenschnitten, große und ganz winzige und... und...und.. ach es gibt ja so viele Schätze und für mich ist jedes Buch wie ein Schatz. Katharina kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Ja und dann habe ich ihr natürlich noch ein Kapitel aus unserem angefangenen Buch vorgelesen es hieß „Das Mysterium“ und nun will Katharina natürlich wissen wie es weitergeht und dazu habe ich es kopieren lassen, weil es leider vergriffen ist und sie bekommt es dann zum Abschied. Deutsch haben wir uns heute geschenkt, und auch Katharina kam nicht mehr zum Lesen, eine Stunde ist halt leider viel zu kurz. Das heutige Pop-up-Buch hieß: „Zum Zeitvertreib“ Die nächste Stunde wird unsere Abschiedsstunde sein.

31. und letzte Mentorstunde

Heute schon um 10.30 Uhr weil die Schule eher aus ist. Ja, ein bisschen traurig sind wir wohl beide, aber ich habe mich nun mal so entschieden, dass ich ein Kind immer nur ein Jahr betreue. Ob das gut und richtig ist, weiß natürlich vorher niemand. Aber wir Mentoren müssen ja auch erst unsere Erfahrungen machen und ich werde mal sehen was die anderen erzählen, die ihr Kind ein zweites Jahr betreuen. Heute werde nur ich vorlesen, um noch möglichst weit mit unserem Buch zu kommen und ein letztes Pop-up-Buch habe ich noch dabei: „Die kleine Raupe Nimmersatt“ und dann werde ich Katharina ein Abschiedsgeschenk geben und den Brief, den ich dazu geschrieben habe. Heute hatte ich eine richtige große Freude. Ich wartete vor Katharinas Klassenzimmer, denn ich wollte mich auch von der Klassenlehrerin verabschieden und ihr schöne Ferien wünschen. Die Lehrerin sagte, dass sie mir noch ein großes Kompliment machen möchte, denn Katharina hätte sich sehr zu ihrem Vorteil verändert. Sie sei viel selbstbewusster geworden und beteilige sich viel mehr am Unterricht als am Anfang, da sei sie ein sehr stilles, schüchternes Mädchen gewesen. Aber gerade in den letzten Wochen habe sie so einen richtigen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht und sie spräche das meinem guten Einfluss zu! Leider hatte sie nicht viel Zeit, weil sie noch zu einer Besprechung musste, - Ja und ich stand da und wusste vor Freude gar nicht was ich sagen sollte. Natürlich habe ich mich für Katharina gefreut aber, und das gebe ich ehrlich zu auch für mich, denn man wächst ja wirklich mit so einem jungen Menschen, der einem anvertraut ist irgendwie zusammen und fühlt sich verantwortlich, und bis gestern dachte ich noch dass es doch nicht so einfach sei und es viel länger und mehr Zeit bräuchte, etwas im positiven zu verändern, und heute das! - Ja, es hat mich riesig gefreut und ich bin stolz auf uns beide! Wir sind dann in unseren Gruppenraum gegangen. Da habe ich ihr noch ein Kapitel aus unserem Buch vorgelesen und 2 Pop-up-Bücher hatte ich noch dabei, die recht lustig waren und schon ging diese letzte Stunde zu Ende. Ich habe ihr dann mein Geschenk, das kopierte Buch und ein Katzenbuch und den Abschiedsbrief gegeben, und habe ihr gesagt, sie solle es zu Hause auspacken. Und dann habe ich sie noch zu einem Eis eingeladen, ganz spontan und so haben wir unser Jahr schön ausklingen lassen. Ich sagte Katharina noch, dass sie mich doch mal besuchen könne jetzt in den Ferien und auch wenn sie irgend ein Problem habe, dürfe sie mich jederzeit anrufen. Von ihr bekam ich zum Abschied noch ein schönes Foto, über das ich mich sehr gefreut habe, denn da lacht sie einem so richtig an. Ja, und ich habe sie auf ihrem Weg ein ganzes Stück begleitet. Und so ziehe ich für mich auch das Resümee aus diesem ersten Jahr meiner Mentor–Tätigkeit: Es war ein schönes, letztlich auch erfolgreiches Jahr in dem wir beide viel gelernt und erfahren haben und so freue ich mich schon auf mein nächstes Mentor-Jahr und mein nächstes Mentorkind.

Termine

Montag, 23. Dezember Weihnachtsferien 2019 Bayern
Mittwoch, 25. Dezember 1. Weihnachtsfeiertag
Donnerstag, 26. Dezember 2. Weihnachtsfeiertag